Was ist Ritalin?

Wissenswertes über Ritalin

Ritalin ist seit 1956 auf dem Markt.

Eine gründliche Erforschung des Medikaments liegt nicht vor.

Es gibt keine Langzeitstudien.

Chemisch ist Ritalin sehr eng verwandt mit Kokain, allerdings lässt die Wirkung von Kokain im Gehirn schneller nach als Methylphenidat. Die Wirkungsweise von Menthylphenidat oder Ritalin ist noch ungeklärt.

Die Art und Weise, wie Ritalin im Menschen wirkt, wird noch nicht ganz verstanden, aber Ritalin aktiviert vermutlich das Stammhirn und den Kortex, um einen stimulierenden Effekt zu erzielen. Es gibt aber keinen spezifischen Beweis, der die Mechanismen nachweist, wie Ritalin mentale und verhaltensmäßige Effekte auf Kinder hervorruft, noch gibt es einen überzeugenden Nachweis darüber, wie diese Effekte in Beziehung zum zentralen Nervensystem stehen.

In Deutschland ist der Absatz innerhalb von 5 Jahren auf das 40zigfache gestiegen.

Für die Behandlung von Kindern unter 6 Jahren liegen keine ausreichenden klinischen Daten vor.

Es wird aber bereits Kindergartenkindern verabreicht.

Eine gleichzeitige psychotherapeutische Begleitung ist ebenso unverzichtbar.

Ritalin verursacht zwar keine körperliche, jedoch eine ausgeprägte psychische Abhängigkeit.

(Suchtbericht Deutschland 1999)

„Hyperaktive Kinder", die mit Stimulanzien behandelt wurden, waren nach 5 Jahren weder emotional angepasster noch motorisch ruhiger, weniger dissozial oder leistungsfähiger als Kinder, die kein Medikament erhalten hatten.(Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahr)

 Stimulanzien (z.B. Amphetamine) sind Mittel:

  • die einen wichtigen Körperteil oder ein Organ stimulieren
  • Körperfunktionen werden beschleunigt
  • ein Gefühl von Energie wird erzeugt
  • der Appetit wird unterdrückt
  • der Energiepegel bleibt hoch
 Psychostimulanzien sind:
  • Aufputsch- und Dopingmittel (z.B. Amphetamine)
  • die Ruhigstellung mit Aufputschmittel gilt als paradox und therapeutisch 
Nebenwirkungen:
  • Schlaflosigkeit
  • Appetitlosigkeit (Mineral und Vitaminmangel)
  • Magenbeschwerden
  • Hoher Blutdruck
  • Übererregbarkeit
  • Müdigkeit
  • Traurigkeit
  • Ängstlichkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Gewichtsverlust
  • Wachstumsverzögerung (auch des Gehirns - Durchblutung nimmt ab - Absterben von Gehirnzellen - Ritalin stellt einen massiven Eingriff in das Neurotransmitter-System dar)
  • Durchfall und Verstopfung
 In Einzelfällen:
  • Tics
  • Hautausschläge
  • Haarausfall
  • Gelenkschmerzen
  • Psychotische Reaktionen mit Sinnestäuschungen
Langfristige Nebenwirkungen sind Reizbarkeit und Nervosität.

Ritalin steht im Verdacht, Herzanfälle mit Todesfolge bei Kindern zu verursachen.

Der Dopaminvorrat wird durch Überstimulierung mit der Zeit erschöpft und das Problem Aufmerksamkeitsstörungen, mangelnde Impulskontrolle und Hyperaktivität ist nach Absetzen von Ritalin meist gravierender als vor der Einnahme.

Es können epileptische Anfälle ausgelöst werden, diese schädigen das Gehirn.

Ritalin dämpft den Appetit und die betroffenen Kinder nehmen noch weniger zu sich, wodurch ihr Vitamindefizit noch dramatischer wird.

Die Gehirndurchblutung nimmt unter Ritalin um 23% bis 30% ab und verursacht dadurch Wachstumsstörungen im Gehirn.

Es sind Schäden an Blutzellen im Gehirn und kleine Blutergüsse zu beobachten.

Eine dauerhafte, irreversibles Absterben der Gehirnzellen und eine Verkleinerung des Gehirns, ist bei 50% der Erwachsenen festzustellen, die als Kind Ritalin bekamen.

Ritalin bewirkt „leere Stellen" in den Datenbanken des Gehirns, worunter das Erinnerungsvermögen leidet.

Das Selbstwertgefühl wird herabgesetzt, weil die Kinder nicht sich selbst, sondern dem Medikament Erfolge im Verhalten oder bei schulischen Leistungen anrechnen

Eltern wie Lehrer beobachten, dass Kinder nicht mehr spontan und begeisterungsfähig sind.

Sie haben oft ihre Lebensfreude verloren und lachen seltener. Man hat eine Verflachung der Gefühle, ein Absterben von Neugier, den Verlust von Humor und Vergnügen beobachtet. Gerade das, was wir an Kindern so lieben.

Nebenwirkungen auf der seelischen Ebene
  • Nervosität
  • Selbstablehnung
  • Verwirrung
  • Anpassung
  • Unruhe/ Weinerlichkeit
  • visuelle und akustische Halluzinationen
  • Psychosen
  • Trägheit
  • Angriffslust
  • Aggressionen
  • Gemütsflachheit
  • zwanghaftes Sprechen
  • Besorgnis
  • Störung der Traumphasen
  • Depressionen
  • Ängstlichkeit
  • sozialen Rückzug
  • Reizbarkeit
  • Introvertiertheit
  • uvm.
 Ritalin darf nicht angewendet werden z.B.
  • Depressionen
  • bei familiär vorkommenden Tics
  • Magersucht
  • Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
Ritalin löst keine Probleme, sondern schafft neue.

Ritalin kann kein Ersatz für fehlende Betreuung, Liebe und Erziehung sein.

Macht Ritalin süchtig?

Verschiedene Aussagen:

Schon kurz nach seiner Markteinführung Mitte der 50ziger Jahre wurde deutlich, dass Ritalin ein hohes Abhängigkeits- und Suchtpotenzial mit sich bringt.

Die WHO bezeichnet es als „am meisten abhängig machendes Medikament".

In der Drogenszene wird Ritalin als „Speed" oder Billligkoks" gehandelt.

Nach Haschisch  stehen Ecstasy und Amphetamine an Nummer 2 der Drogenbeliebtheitsskala in Europa.

Wissenschaftler bezeichnen Ritalin als „legales Kokain".

Entzug

Reduktion oder Absetzen nach längerem Gebrauch führt
  • zum charakteristischen Entzugsyndrom mit depressiver Verstimmung
  • Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Heißhunger
  • und ausgeprägten Verlangen nach dem Wirkstoff 
Welche Alternativen gibt es zu Ritalin?

Medikamente sind nie Ursachentherapie, d.h. sie beschäftigen sich nicht mit der Ursache eines Problems.

Verzicht auf
  • künstliche Süßstoffe wie Aspartam uns Saccharin und Geschmacksverstärker Natriumglutamat, weil sie in den Gehirnstoffwechsel eingreifen.
  • Weißmehl, Zucker, Süßigkeiten, Konservierungsmittel
  • Konserven und Fertignahrung radikal reduzieren
  • überwiegend aus Bio-Anbau ernähren mit überwiegend 30% Frischkostanteil
  • Afa Algen (Algen enthalten hochwertige Proteine und Omega 3 Fettsäuren, die zum Aufbau von Neurotransmittern notwendig sind)
Hilfen
  • Familien - Erziehungsberatung
  • Ergotherapie
  • Psychomotorik/ Motopädagogik
  • Spieltherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Familientherapie
  • Elterntraining
  • Beratung und Training bei einem AD(H)S Trainer
  • uvm.
 Hilfreiche Alternativmethoden
  • Klassische Homöopathie
  • Bachblüten
  • Schüsslersalze
  • Afa-Alge
  • Ernährungsberatung
  • Entspannungspädagogik
  • Berührung
  • Sport und körperliche Bewegung
  • Kinesiologie
  • Voltigieren/ Reiten
  • Schwimmen
  • Singen im Chor
  • Theater
  • Judo (asiatische Kampfsportarten)
  • Musikinstrument erlernen
  • Pfadfinder/ Jugendfeuerwehr/ THW- Jugend
  • Alle genannten Aktivitäten und Hobbys fördern die Konzentration im hohen Maße.